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Medien |
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Filme mit Flossen |
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Undine (1992)
Aquamarin (2006)
Fishtales (2007) |
Bereits 1948 entstanden in Hollywood die ersten nennenswerten Meerjungfrauenfilme. Leider schaffte es nur einer von Ihnen nach Deutschland. Unter dem Titel Mr. Peabody und die Meerjungfrau lief die schwarzweiße Verfilmung des Romans "Peabodys Mermaid" (von Guy und Constance Jones) erstmals 1987 auf RTL plus. Der Klassiker "Miranda" und sein Nachfolger "Mad about Man" (1954) blieben dem hiesigen Publikum bis heute vorenthalten. Ähnlich rar ist die japanischen Zeichentrickumsetzung des Andersen Märchens Die kleine Seejungfrau (1975), welche nur ein Mal im TV gesendet wurde. "Andersen Dôwa Ningyo Hime" (Originaltitel) endete so tragisch wie das Original, mit dem Tod der Seejungfrau. Der Titelrolle in Arielle, die Meerjungfrau (1989) erging es da besser. Sie bekam am Schluss Prinzen und Stimme zurück. Von dieser Abweichung abgesehen, bietet Disneys Zeichentrickfilm aber auch überraschende Ähnlichkeiten mit "Andersen Dôwa Ningyo Hime". Doch während Letztgenannter in der deutschen Fassung nie auf VHS oder DVD erschien, wurde Arielle gleich zwei Mal synchronisiert. Sehr zum Bedauern vieler Fans, die die alten Texte lieb gewonnen hatten. Auf DVD ist Arielle ausschließlich in der neuen Version erhältlich. Die Fortsetzung Arielle II - Sehnsucht nach dem Meer (2000) ist weniger bekannt und wurde als Heimkino-Produktion auch leider nicht so detailgetreu gezeichnet wie der Kinofilm. Doch Walt Disney hatte schon vor Arielle eine "Jungfrau am Haken". Im Jahr 1984 kam der Film Splash in die Kinos. Bis heute gehört Daryl Hannah, als Meerjungfrau Madison, zu den überzeugendsten Fischfrauen im Wasser. Dabei war anfangs geplant, sie im Meer durch ein Double ersetzen zu lassen. Niemand ahnte, dass Daryl bereits als junges Mädchen von Meerjungfrauen begeistert war und sich im Schwimmbad die Beine zusammenband, um wie eine Nixe abtauchen zu können. Als sich beim Casting der Stuntfrauen herausstellte, dass keine der Damen die Schwimmbewegungen einer Meerjungfrau so verinnerlicht hatte, wie die Schauspielerin selbst, traf man die kluge Entscheidung, auf den Einsatz eines Doubles zu verzichten. Weniger klug war die Idee einer Fortsetzung mit niedrigem Budget und anderen Darstellern, vier Jahre später. Die TV-Produktion Splash Too (1988) fällt qualitativ weit hinter dem ersten Teil zurück. Ebenfalls enttäuschend ist der deutsche Film Undine (1992), der keinen Unterschied zwischen Nymphen und Nixen macht. Noch dünner ist nur die Story des japanischen Splattermovies Mermaid in a Manhole (1988), in dem eine Stunde lang das Siechtum einer todkranken Meerjungfrau dokumentiert wird. Den Amerikanern ist da mit She Creature (2001) eine bessere Verknüpfung von Fischfrau und Horror gelungen. Der hierzulande unter dem Titel "Der Todesengel aus der Tiefe" vertriebene Film, erzählt von einer menschenfressenden Meerjungfrau, die sich von einem bildhübschen Fabelwesen in ein blutrünstiges Monster verwandelt. Dass einige Sequenzen stark an "Alien" erinnern, ist kein Zufall. In beiden Filmen war Stan Winston für die Special Effects zuständig. Mehr Horror als Fischfrau präsentieren die Spanier in H.P. Lovecraft's Dagon (2001) und gewähren dem Zuschauern nur einen kurzen Blick auf eine - im wahrsten Sinne des Wortes - traumhafte Meerjungfrau. Traumhaft ist auch der Anblick von Christy Chung, die für die Splash-ähnliche Liebesgeschichte, Mermaid got Married (1994) auf Tauchstation ging. Eine deutsche Synchronisation der Hong Kong Produktion sucht man allerdings vergebens. Bei Werken aus dem asiatischen Raum ist der Einsatz einer "magischen Perle" auffällig. Die Meerjungfrau verabreicht sie dem Geretteten meist zur schnellen Genesung. Wie auch in dem Anime auf Grundlage des Mangas Mermaid Melody - Pichi Pichi Pitch. Im thailändischen Fantasyabenteuer Phra Apai Mani (2002) bewirkt das Schlucken der magischen Perle, die Fähigkeit unter Wasser atmen zu können. Die Hauptfigur Prinz Apai Mani verliebt sich darin in eine Meerjungfrau. Das zierliche Fabelwesen wird von Miss Thailand 2000 verkörpert. Was ihr gemeinsamer Sohn später auf der Suche nach seinem menschlichen Vater erlebt, erzählt die Legend of Sudsakorn (2006). Beide Filme wurden nie ins Deutsche übersetzt. Auf eine Synchronisation wird man auch bei dem malaysischen Werk Duyung (2008) vergeblich hoffen, dessen Titel bereits soviel wie Meerjungfrau bedeutet und sich von dem Wort Dugong ableitet. In "Barbie: Fairytopia" (2005) kamen die Meerjungfrauencharaktere offenbar so gut an, dass man wenig später "Barbie: Mermaidia" (2006) auf den Markt brachte. Den ersten computeranimierte Meerjungfrauenfilm in Spielfilmlänge. Im gleichen Jahr kam auch die Teenie-Komödie Aquamarin - Die vernixte erste Liebe in die Kinos. "Fishtales" (2007) ist dagegen nicht einmal als DVD auf dem deutschen Markt erscheinen. Doch zumindest kann man sich die Liebesgeschichte zwischen dem tollpatschigen Gelehrten (Billy Zane) und der hübschen Meerjungfrau (Kelly Brook) als UK Import bestellen. Wortwörtlich ausgezeichnet ist die deutsch-türkisch-ungarische
Produktion "Sawdust
Tales", die 1998 auf dem Internationalen Filmfestival von Ankara zum
besten Film gewählt wurde. In dem Drama verliebt sich die männliche
Hauptperson in eine Meerjungfrau, die in einem Zirkus zur Schau gestellt
wird.
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