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Artenvielfalt

Nymphen

Hylas und die Nymphen (1896)

Bild: John William Waterhouse

Obwohl Nymphen (griech. nymphe "Jungfrau, Braut, junge Frau")  unter anderem im Wasser leben, haben sie keinen Fischschwanz. In ihrer Erscheinung gleichen sie dem Menschen, sind allerdings stets von erlesener Schönheit und besitzen eine starke erotische Anziehungskraft. Man unterscheidet die Nymphen anhand ihres Lebensraumes. Daher gibt es neben Wassernymphen auch Waldnymphen, Wiesennymphen, Bergnymphen und weitere. Sie beschützen und pflegen ihr Territorium, mit dem ihr eigenes Schicksal eng verbunden ist. So ist es der Tod einer Baumnymphe, wenn ihr Baum gefällt wird oder eingeht.

Soweit niemand in ihr Habitat eingreift, können Nymphen um die 9.720 bis 10.000 Jahre alt werden. Es heißt: Der Rabe lebt doppelt so lang wie der Mensch, die Schildkröte doppelt so lang wie der Rabe, die Nymphe doppelt so lang wie die Schildkröte.

Wassernymphen sind am weitesten verbreitet. Man unterscheidet folgende Arten:

Meernymphen Nereiden & Okeaniden
Flussnymphen Potamiden
Seenymphen Limnaden
Quell- & Bachnymphen Najaden (auch Naiaden)

Zu den bekanntesten Wassernymphen zählen die Meernymphen Galatea und Thetis, die Mutter des Achilles. Im Gegensatz zu Nereiden, die als Beschützerinnen der in Seenot Geratenen gelten und die Seeleute mit ihrem Wellenspiel erfreuen, sind Najaden dafür bekannt, Männer mit ihrem betörenden Wesen ins Wasser zu locken. Auf dieser Mannstollheit basiert die Bezeichnung "Nymphomanie".

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